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Nach
dem Tod von Chico trauerte
Tuco sehr. Er vermisste
seinen jahrelangen Begleiter
und Freund. Meine Frau und
ich verspürten auch nur
noch eine seelische
Leere in uns. Wir
beschlossen nach reiflicher
Überlegung unsere
dezimierte Mannschaft wieder
aufzufüllen. Wir wollten
uns wieder einen kleinen
Berger zulegen. Eine Hündin
sollte es sein.
Ich telefonierte einige Tage
herum, aber wie das nun mal
so ist.....es gab nirgendwo
einen weiblichen
Bergerwelpen. Wir fuhren
nach Frankreich dort war
eine Hündin gedeckt worden.
Auch ein Misserfolg, die Hündin
blieb leer.
Bei der CBP -
Welpenvermittlung wurden wir
endlich fündig. Da gab es
in Sonsbeck, das ist in der
Nähe von Krefeld, 18 km von
der niederländischen Grenze
entfernt, einen Wurf Welpen.
Dieser Wurf bestand aus 2 männlichen
und 2 weiblichen Welpen.
Von
Gaggenau nach Sonsbeck sind
es pro einfache Strecke ca.
460 Km. Ein bekannter
Bergerzüchter hat einmal
gesagt „einen Berger muss
man erfahren“. Wir nahmen
diesen Ausspruch wörtlich.
Innerhalb von 4
Wochen fuhren wir die
Strecke Gaggenau ->
Sonsbeck 3 mal, das waren in
Summe ca. 2700 Km. Wir
erfuhren uns die kleine Fee
im wahrsten Sinn des Wortes.
Nachdem
wir mit der Fee zu Hause
angekommen waren erhielt sie
als erstes ihren jetzigen
Namen: Chrissie.
Chrissie war die ersten Tage
sehr schüchtern und unser
Tuco hellwach. Tuco muss es
irgendwie geahnt haben.
Mittlerweile ist Chrissie
nicht mehr schüchtern
und zurückhaltend.
Sie sprüht über vor
Temperament und Kraft. Sie
hat von allem Besitz
ergriffen. Von meiner Frau ,
mir selbst und von Tuco.....und
von Tucos
Lieblingsplätzen,
Spielsachen, usw. Ich möchte
es mal so ausdrücken: Alles
gehört Chrissie und Tuco und uns.....nichts.
Aber
dennoch hat die Sache etwas
Positives, sie hat unsere
Herzen erobert, auch das von
Tuco. Tuco verschläft nun
nicht mehr den ganzen Tag
und freut
sich wieder über Spaziergänge.
Ich denke er mag die kleine
Chrissie auch wenn die ihn
des öfteren nach
Zickenmanier terrorisiert.
Fortsetzung
folgt.
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